
5 Mythen über Hypnose – und was wirklich stimmt
Wenn Menschen zum ersten Mal von Hypnose hören, haben sie oft Bilder im Kopf: ein Pendel, das hin und her schwingt, willenlose Menschen auf einer Bühne, mysteriöse Kontrolle über den Geist. Diese Vorstellungen stammen meist aus Filmen oder Showveranstaltungen – mit der therapeutischen Hypnose haben sie wenig zu tun. Zeit, mit den häufigsten Mythen aufzuräumen.
Mythos 1: In Hypnose verliere ich die Kontrolle
Das ist der verbreitetste Irrtum. In Wirklichkeit behalten Sie während der gesamten Hypnose die volle Kontrolle. Sie sind jederzeit ansprechbar, können die Augen öffnen und die Sitzung beenden, wenn Sie das möchten. Hypnose ist kein Zustand der Willenlosigkeit, sondern ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit und tiefer Entspannung. Sie werden nichts tun oder sagen, was Sie nicht wollen.
Mythos 2: Nicht jeder kann hypnotisiert werden
Grundsätzlich kann jeder Mensch einen hypnotischen Zustand erleben – denn dieser Zustand ist völlig natürlich. Sie kennen ihn bereits: wenn Sie in ein gutes Buch vertieft sind, beim Autofahren gedanklich abschweifen oder kurz vor dem Einschlafen in einem Dämmerzustand sind. Die Tiefe der Trance variiert von Person zu Person, aber für eine erfolgreiche Hypnose-Sitzung ist keine besonders tiefe Trance erforderlich.
Mythos 3: Hypnose ist wie Schlaf
Obwohl das Wort Hypnose vom griechischen Wort für Schlaf abstammt, sind Sie während der Hypnose wach. Ihr Bewusstsein ist aktiv, oft sogar besonders klar und fokussiert. Sie bekommen alles mit, was um Sie herum geschieht. Die körperliche Entspannung kann sich zwar ähnlich anfühlen wie der Moment vor dem Einschlafen, aber Ihr Geist bleibt präsent.
Mythos 4: Unter Hypnose verrate ich Geheimnisse
In der Hypnose sind Sie nicht gezwungen, irgendetwas preiszugeben. Ihr innerer Schutz bleibt aktiv. Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten und was nicht. Wenn eine Frage oder Suggestion sich für Sie nicht richtig anfühlt, werden Sie sie einfach ignorieren oder ablehnen. Hypnose ist keine Wahrheitsdroge und kein Verhör.
Mythos 5: Die Wirkung von Hypnose ist nicht bewiesen
Die Wirksamkeit von Hypnose ist wissenschaftlich gut untersucht und dokumentiert. Studien zeigen messbare Veränderungen im Gehirn während der Hypnose. Sie wird erfolgreich eingesetzt bei Angststörungen, Schmerztherapie, Rauchentwöhnung und vielen anderen Bereichen. Hypnose ist keine Esoterik, sondern eine anerkannte Methode, die in vielen medizinischen und therapeutischen Kontexten Anwendung findet.
Neugierig geworden?
Wenn Sie weitere Fragen zur Hypnose haben oder selbst erleben möchten, wie sie sich anfühlt, lade ich Sie herzlich zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch ein. Gemeinsam finden wir heraus, ob Hypnose-Coaching für Sie der richtige Weg ist.

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Sylvia Beck
Hypnose Coach & psychologische Beratung
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